Das vorsichtige Überqueren am kleinen Bach
Berlina und Pistachio standen am Rand des kleinen Baches in Tannengrund. Das Wasser plätscherte leise, und glatte Steine glänzten im kühlen Herbstlicht. „Komm, wir gehen zusammen rüber“, schlug Pistachio fröhlich vor und schaute neugierig auf die Steine. Berlina nickte vorsichtig. Sie mochte es, neue Wege zu entdecken, aber Wasser war ihr immer etwas unheimlich.
Gemeinsam suchten sie die größten und flachsten Steine aus. Pistachio sprang flink voran, aber dann blieb sie plötzlich stehen. „Oh, mein Ohr hängt am Farn“, kicherte sie und zupfte daran. Berlina lachte leise und wartete geduldig. „Fast geschafft“, sagte sie und machte den nächsten Schritt.
Plötzlich glitt Pistachios Pfote leicht von einem Stein. „Hoppla!“, quietschte sie, aber Berlina fing sie sanft mit ihrer Nase auf. Gemeinsam balancierten sie weiter, bis sie sicher das andere Ufer erreichten. Sie setzten sich auf das moosige Ufer und sahen zurück auf den kleinen Bach, der friedlich vor sich hinfloss. Pistachio schnurrte zufrieden und sagte: „Das war ein lustiges Teamspiel!“ Berlina lächelte und drehte sich zweimal im Kreis, bevor sie sich entspannt ins Farnbett kuschelte. So endete ihr kleines Abenteuer am fließenden Wasser.