Neugierige Pfoten am ruhigen Seeufer
Kiplin und Nivara tapsten vorsichtig zum ruhigen Ufer des kleinen Sees am Rand von Windried. Kiplin schnüffelte lebhaft am trockenen Laub, das den Boden bedeckte, während Nivara mit ihrer feinen Nase das Wasser prüfte. Gemeinsam entdeckten sie kleine Eisschollen an der Wasseroberfläche. Kiplin sprang beherzt mit den Pfoten ins seichte Wasser und schüttelte sich anschließend lachend. Nivara beobachtete fasziniert die Spiegelungen und wagte sich dann ebenfalls vorsichtig vor, ihre Nase tief ins kalte Wasser haltend. Plötzlich raschelte es leise im Gebüsch, und Nivara blieb wie angewurzelt stehen, die Ohren gespitzt. Kiplin stupste ihre Freundin sanft an und bellte leise, um sie zu beruhigen. Gemeinsam erkundeten sie weiter die Uferkante, fanden einen kleinen, glatten Stein und rollten ihn spielerisch hin und her. Am Ende des Nachmittags lagen sie zufrieden nebeneinander im warmen Sonnenlicht auf der windgeschützten Veranda, während der See ruhig glänzte und der Winter langsam über die Siedlung zog.