Spritzende Pfoten nach dem Sommerregen
Sylviane und Taluco hatten gerade den ersten leichten Sommerregen hinter sich. Die frische Luft roch nach feuchtem Gras und kühler Erde. Auf der großen Wiese vor den hellen Häusern entdeckte Taluco eine kleine Pfütze, die sich im Gras gesammelt hatte. „Komm schnell, Sylviane!“, rief er lebhaft. Die kleine Papillon-Welpin hüpfte neugierig herbei und setzte sich erst einmal, um die Libellen zu beobachten, die über die Pfütze schwebten.
Doch dann konnte sie nicht widerstehen. Taluco sprang mit seinen kleinen Pfoten in die Pfütze, und das Wasser spritzte lustig umher. Sylviane lachte und sprang hinterher, ihre Ohren flatterten fröhlich. Gemeinsam planschten sie durch das kühle Nass, ihre Pfoten hinterließen kleine Wasserspritzer überall. Taluco bellte vor Freude, als plötzlich ein besonders großer Spritzer ihn am Näschen traf. Sylviane kicherte: „Pass auf, sonst machst du dich ganz nass!“
Aufgeregt sprangen sie weiter, und das Wasser glitzerte in der Sonne, die gerade wieder zwischen den Wolken hervorkam. Doch plötzlich rutschte Taluco auf einem glitschigen Stein aus. Zum Glück landete er in der Pfütze, und das Wasser spritzte noch höher. Sylviane half ihm sofort auf die Pfoten und beide wussten: Das war ein Spaß, den sie bald wiederholen wollten.
Als sie müde wurden, drehte sich Sylviane dreimal im Kreis, und Taluco machte seine kleine Runde um einen nahen Felsen. Die Sonne wärmte ihre nassen Pfoten, und die Wiese war still – bis das leise Plätschern der Pfütze noch ein letztes Mal hörbar war.