Langgestrecktes Gähnen am frostigen Rand
Delfryn hatte sich auf dem kühlen Gras am Waldrand ein kleines Sonnenplätzchen gesucht und ein kurzes Nickerchen gehalten. Nach einigen Minuten des Ausruhens reckte sie sich gemächlich, die Vorderpfoten weit nach vorn gestreckt, während ihr Kopf beinahe den Boden berührte. Mit diesem ausgiebigen Strecken schien sie die letzten Spuren der Müdigkeit zu vertreiben. Die frostige Luft trug den Duft von Tannennadeln und feuchtem Laub heran. Neugierig spitzte sie ihre Ohren, hörte das entfernte Knacken von Ästen und die leisen Atemzüge des Waldes. Doch bevor sie sich aufmachen konnte, genoss sie diesen stillen Moment, den man nur mit einem zufriedenen, halb verschlafenen Blick einfangen kann. Das sanfte Strecken war wie ein kleines Ritual für die lebhafte Welpin, und als ein einzelnes Blatt vom Baum fiel, ließ sie sich noch einmal kurz zurücksinken, zufrieden und bereit für den nächsten kleinen Schritt.
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Waldrand
· Am Rand einer kleinen, offenen Wiese neben einem hellen Holzhaus in der Siedlung Waldwiese