Neugier an der versteckten Pfütze
Während eines Spaziergangs durch die stillen Tannen von Tannenruh entdeckt Jorina eine kleine Pfütze, die sich in einer schattigen Waldlichtung gebildet hat. Mit ihrem lebhaften, wissbegierigen Blick beugt sie sich vorsichtig vor, ihre langen, lockigen Ohren fast die Wasseroberfläche berührend. Zuerst schnuppert sie nur, doch dann kann sie der Versuchung nicht widerstehen. Vorsichtig setzt sie eine Pfote ins kalte Nass und spritzt ein paar Wassertropfen auf das Moos am Rand. Fasziniert von den kleinen Spritzern, beginnt sie bald, ausgelassen mit beiden Pfoten zu planschen. Die cremefarbenen Schimmer auf ihrer Brust glänzen im gedämpften Licht, während die lockige Rute fröhlich aufgerollt wippt. Plötzlich rutscht sie auf dem feuchten Boden aus und landet sanft im Moos – erschrocken, aber quicklebendig, schaut sie um sich, als hätte sie selbst dieses kleine Malheur nicht erwartet.
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Tannenruh
· Eine kleine, natürliche Lichtung im dichten Tannenwald von Tannenruh, wo sich nach den letzten Schneeschmelzen eine Pfütze auf dem moosigen Waldboden gebildet hat. Umgeben von Tannen, mit Farne und moosbewachsenen Steinen, die den feuchten Boden auflockern.