Das lange Strecken auf dem Holzsteg
Valenco hatte sich nach einer ruhigen Pause auf dem hölzernen Steg ausgestreckt. Seine Vorderpfoten reckten sich weit nach vorne, während sein kräftiger Körper sich tief zum Boden senkte. Die feuchte Kälte des Morgens schien ihn kaum zu stören, denn mit halb geschlossenen Augen wirkte er sehr entspannt. Immer wieder zuckte seine breite Nase, als würde er den frischen Duft der winterlichen Feuchtwiesen einfangen. Trotz des kühlen Tages strahlte eine sanfte Wärme von ihm aus, die jeden Beobachter beruhigte. Während die Nebelschwaden langsam über den Wasserlauf zogen, blieb Valenco geduldig und still liegen – als wolle er die Stille des Morgens ganz für sich bewahren. Plötzlich zuckte sein Ohr, als ein leises Knacken auf dem Holz ihn aufmerksam machte. Doch statt aufzuschrecken, ließ er sich nochmal tief zurücksinken und schloss die Augen, als wäre dies der perfekte Moment zwischen Schlaf und Wachsein.
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Morgenau
· Holzsteg am kleinen Wasserlauf in Morgensteg