Neugier am frostigen Felsenhang
Velvino tollte ausgelassen über die verschneiten Grasbüschel am Felsenrain, ihre bernsteinfarbenen Augen blitzten vor Neugier. Plötzlich blieb sie stehen – ein knorriger, kleiner Ast lag halb im Schnee vergraben. Vorsichtig schnüffelte sie daran, stupste ihn mit der Nase an und nahm ihn schließlich behutsam ins Maul. Mit wedelnder Rute hüpfte sie um den Stock herum, stupste ihn gegen einen Felsen und beobachtete fasziniert, wie er leicht rollte. Immer wieder ließ sie ihn fallen und fing ihn flink auf, die Spitze ihrer Ohren zuckten dabei aufmerksam. Schließlich legte sie sich in eine kleine Mulde und begann vergnügt, den Stock zu bearbeiten. Gerade als ein kalter Windstoß durch die Büsche strich, blickte Velvino stolz auf ihr Fundstück – zufrieden mit der neuen Spielgefährtin aus Holz.
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Felsenrain
· Eine offene kleine Mulde am südlichen Hang des Felsenrains, umgeben von verstreuten Felsen und mit einer dünnen Schneeschicht bedecktem Berggras sowie einigen kahlen winterlichen Büschen.