Warum das Boot plötzlich kippte
An einem frostklaren Wintermorgen spazierten Nivara und Sukiaro durch die verschneiten Wege von Apfeldorf. Zwischen den alten Apfelbäumen entdeckte Sukiaro plötzlich etwas Neues am Rande eines kleinen Teiches. "Schau mal, Nivara!" rief sie aufgeregt. Dort lag ein kleines Ruderboot, ganz verlassen und leicht mit Schnee bedeckt. Nivara schnüffelte vorsichtig daran, ihr weiches Fell leuchtete im kalten Sonnenlicht. "Es riecht nach Wasser und Holz," sagte sie leise. Sukiaro sprang fröhlich hinein und wackelte mit dem Schwanz. "Komm, wir setzen uns rein! Vielleicht machen wir eine Bootsfahrt!"
Die beiden Welpen kletterten vorsichtig hinein. Nivara setzte sich ganz still, während Sukiaro neugierig die Bordwand beschnupperte. Doch kaum hatten sie beide Platz genommen, begann das Boot leicht zu schwanken. "Oh, das wackelt!" rief Nivara und blieb wie angewurzelt stehen. Sukiaro lachte und wedelte mit dem Schwanz. "Keine Sorge, ich halte es fest!" Doch als sie alle vier Pfoten auf das glatte Holz setzten, kippte das kleine Boot plötzlich zur Seite und ein leises Platschen war zu hören.
Glücklicherweise war der Teich an dieser Stelle ganz flach und das Wasser kalt, aber nicht tief. Die Welpen sprangen schnell hinaus und schüttelten sich das feuchte Fell. Nivara schnupperte noch einmal an dem Boot und lächelte. "Es ist gar nicht so schlimm, ich glaube, das Boot wollte nur spielen." Sukiaro nickte freudig und gemeinsam trotteten sie zurück auf den grasbewachsenen Weg, schon gespannt, was sie als Nächstes entdecken würden.